Wer reagiert wie?

Psychische Krankheiten, bei einem gebrochenen Bein,weiß man wie man helfen kann, bei einer Erkältung etc. auch. Bei psyschischen Krankheiten stehen auch die Mitmenschen oft vor einer großen Hilflosigkeit.

Ich kann nur über mein persönliches Umfeld sprechen und sagen wer wie reagiert hat:

 

Tochter (8):

Für ihr Alter hat sie super reagiert,als ich viel weinte satnd sie vor mir und sagte: "Mama ,so geht es nicht mehr weiter", Der Moment wo mir klar wurde ich brauch dringend Hilfe. Sie ist mich oft in der Klinik besuchen bekomme, was zum Glück recht einfach war, da ich liebe Mitpatienten hatte, einmal haben sie sogar mit mir gemeckert, als ich mit ihr im Aufenthaltsraum wahr. Ich soll doch mit ihr aufs Zimmer kommen. Das Bett war für sie wie ein Karussell. Oft haben meine Zimmerleute noch Joghurts oder sonst was für sie aufgehoben , auch mein Essen hat sie mir gerne weggegessen. Aber auch die anderen Patienten haben ihr 5 aufm Flur gegeben etc., da ich auch mit ihr raus durfte war es recht einfach, denn es gab direkt vor der Türe , einen Wildpark, einen Spielplatz und ein gutes Cafe, und ein kostenloses Kindermuseum,sowie den Wald mit einem Kinderwanderweg. Auch die Pfleger/Pflegerinnen haben sie herzlich empfangen, sie bekam dort Bunstifte und was weiß ich, irgendwann meinte sie sogar sie würde da bleiben und ich kann heim gehen.

Als ich in der Tagesklinik mal keine Betreuung für sie hatte ( bekam ich dann doch noch hin) bot man mir sogar an sie mtzubringen.

 

Papa der Tochter:

Er gehörte zu den ersten denen auffiel das ich depressiv wurde, er meinte dann auch ich soll zum Psychiater usw. manchmal haben wir uns mit unserer Tochter in der Stadt getroffen, an ihrem Geburtstag waren wir dann auch mit ihr zusammen auf einem Indoorspielplatz ( was trotz meiner Plastikangst erstaunlich gut klappte.) Leider rief er mich allerdings auch bei Streitigkeiten mit meiner Mutter an und wollte das ich den Vermittler spiele.

 

Exfreund:

Tja, er machte Schluß, als meine Krankheit heftiger wurde, eigentlich fing die Depression wieder bei mir an, als er in einer Reha war, er  war sauer wenn ich mal nicht ans Tel ging, meinte das mir die Beziehung egal wäre ( weil ich nciht zu ihm ziehen wollte) usw . Ausserdem war er Hobbypsychologe und diagnostizierte mir vorab einfach schon mal Borderline. (hat bei mir kein Psychiater diagnostiziert),was ich von ihm bekam ,als ich bereits in der Klinik lag:"ja ist gut ich bin schlecht und habe dich die ganze zeit scheisse behandelt, ich weis auch das ich mich nicht immer richtig verhalten habe, aber vieleicht siehst auch mal das es ne wechselwirkung war"; als es dasrum ging das ich Antidepressiva nehmen wollte kam folgendes von ihm:

"

die führen fast alle zu extremen gefühlsschankungen

und haben auch köperliche nebenwirkungen", das kann ich Gottseidank nicht bestätigen ausser das ich von Mirtazapin runder geworden bin und müder,was aber Sinn und Zweck war.

Als ich aufgrund meiner Zwangsgedanken noch Promathezin verschrieben bekommen habe,war seine größte Sorge meine sexuelle Unlust ( ok, ich hatte vorher ne ganze Weile keine Lust mehr ,aber da war er nicht unschuldig dran).Als ich ihm vom positiven Schwangerschadtstest erzählte war seine erste Aussage: "Treib ab, ich will nicht für das Kind zahlen" ( mit anderen Worten bzw habe ich es so aufgefasst). Leider verstand er auch nicht das gut gemeint nicht gut gemacht hieß, oft wollte er Dinge über meinen Kopf hinweg besorgen und wenn ich es dann nicht wollte war er stinksauer. Ich glaube letztendlich die Trennung war gut für mich....und mein Leben!

Guter Freund:

Ein guter Freund hat erst als ich in der Klinik war von meinem Aufenthalt erfahren, er sah das ganze sehr locker und hat sich fast jeden Tag gemeldet umd mich gefragt wie es mir geht.

 

Meine Mutter:

Sie hat mich in die Klinik gebracht, aber während meines ganzen Aufenthalts nur 2 mal besucht, das fand ich schon sehr wenig,die Gründe sind mir nicht bekannt, manchmal brachte sie auch nur meiner Tochter vorbei. In der Belastungserprobung war ich am Wochenende öfters bei Ihnen, oft war ich dann aber auch einfach froh,wenn ich wieder von ihr und ihrem Freund weg in die Klinik konnte. Nur wegen meiner Tochter tat es mir sehr oft weh.

Sie meldete sich auch oft wenn sie mal wieder Probleme mit dem Papa meiner Tochter hatte.

 

Mein kleiner Bruder:

Er hat mich oft besucht ( auch mit seiner Freundin), oft meine kleine vorbeigebracht, manchmal waren wir dann auch so einfach zusammen in der Stadt usw. Hier würde ich sogar sagen hat meine Krankheit das Verhältnis zu meinem Bruder sehr verbessert hat und ich weiß mittlerweile auch das er unsere Kindheit nicht als einfach ansah.

Freundin des Bruders:

Sie hat mich oft mit meinem Bruder besucht, sie haben mir sogar Blumen mitgebracht , as ich in der Tagesklinik war hat sie öfters mal auf meine Kleine aufgepasst.

 

Großer Bruder: 

er hat mir auch nur 1 mal meine Tochter vorbei gebracht

 

Große Schwester:

sie war öfters mit meiner kleinen da und hat auch gesagt ich soll mich melden,wenn etwas ist

 

Freundin des Papas der Tochter:

sie hat mir ihre Nummr geschickt und geschrieben, dass ichch mich melden kann,wenn was ist ,als ich in der Tagesklinik war hat sie öfters auf unsere Tochter aufgepasst

 

Ich kann nicht sagen ob manche Leute aus Desinteresse nicht da waren ,oder weil sie dachten es wäre zu viel für mich oder aber,weil sie vielleich,t selber nicht wussten wie sie sich mir gegenüber verhalten sollten oder ob es vielleicht sogar die Angst vor der Psychiatrie war.

 

 

 

6.4.15 15:32

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